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Trial in der Presse

Weitere Informationen folgen so bald wie möglich.

Quelle: Kontakt, Bronkhorst, 13. August 2025
ZAMC Zelhem ist Kandidat für den Trial GP 2026

ZELHEM – Der allererste TrialGP 2019 in Zelhem war ein großer Erfolg. Seitdem hat der Weltmotorsportverband FIM den Verein aus Zelhem bereits mehrfach gebeten, sich erneut für dieses Top-Rennen zu bewerben. Die Art und Weise, wie der Zelhemse Auto- und Motorclub (ZAMC) dieses Rennen damals organisiert hat, wurde als einzigartig und innovativ bezeichnet, was dieser besonderen Motorsportart sehr zugute kommt.
Im Juli 2024 kam erneut eine Anfrage, ob der ZAMC doch wieder bereit wäre, ein Rennen für die offizielle Weltmeisterschaft zu organisieren. Der Vorstand des ZAMC hat die neue Anfrage erneut ernsthaft geprüft und innerhalb des Clubs zur Sprache gebracht. Ein entscheidender Faktor ist, ob die Mitarbeiter des Clubs genügend Zeit für dieses Spitzenrennen aufbringen wollen. Und ja, nach einigen relativ ruhigen Jahren gab es innerhalb des Clubs genügend Enthusiasmus und Motivation, um diesmal die Anfrage der FIM mit einem Ja zu beantworten. Mehr noch, es gab ein einstimmiges Ja, sicherlich auch aufgrund der vorgesehenen Gruppe von Personen, die diese Mega-Aufgabe leiten sollen.
Nachdem zunächst eine gründliche Machbarkeitsstudie durchgeführt wurde, um zu beurteilen, ob dies organisatorisch und finanziell machbar wäre, konnte Anfang dieses Jahres die endgültige Entscheidung getroffen werden. Ja, der ZAMC bewirbt sich für ein Trial-GP-Rennen im Jahr 2026, wobei sofort auch der 4., 5. und 6. September als bevorzugte Termine festgelegt wurden.
In der Zuversicht, dass die FIM diesen Wettbewerb auch vergeben wird, entscheidet sich der Verein für eine lange Vorbereitungszeit für dieses Rennen. Es gibt enorm viel zu organisieren, allen voran natürlich das Genehmigungsverfahren, bei dem sich der Verein auf die hervorragende Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bronckhorst stützen kann, aber auch in organisatorischer und logistischer Hinsicht und vor allem in finanzieller Hinsicht. Es gibt einfach eine Menge Arbeit zu erledigen, wobei anzumerken ist, dass all dies von Freiwilligen des Vereins geleistet wird!
Der Verein hat speziell für dieses Rennen ein TrialGP-Komitee eingesetzt, das mit der Erfahrung aus 2019 zügig an die Arbeit gegangen ist. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist neben all den organisatorischen Aufgaben auch die Anpassung der zwölf Hindernisse. Diese sogenannten Non-Stops müssen alle grundlegend überarbeitet werden. Das Niveau der Weltelite ist extrem hoch, daher müssen die Hindernisse entsprechend angepasst werden. Mit diesen Anpassungen wurde bereits auf dem bekannten Trialgelände De Langenberg in Zelhem begonnen. Die Anpassungen sollen bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein, wobei natürlich auch die für dieses Jahr auf dem ZAMC-Programm stehenden Wettbewerbe berücksichtigt werden müssen.
Die TrialGP-Kommission hat inzwischen auch einen Wettbewerb ausgewählt, der für dieses Jahr noch als Maßstab im ZAMC-Kalender steht. Dafür wurde der zweitägige KNMV-Meisterschaftstrial ausgewählt, der für den 11. und 12. Oktober auf dem Programm steht. Im Rahmen dieses Rennens für die Offene Niederländische Meisterschaft werden nicht nur die angepassten GP-Hindernisse einem Test unterzogen, sondern auch die speziellen GP-Programme einem Crashtest. Dabei geht es um logistische Aspekte wie Parken, Camping, Parc Fermé, aber auch um Werbemaßnahmen wie die Website und soziale Medien bis hin zum (Vor-)Verkauf von Tickets für die Besucher.
Aus dem oben Gesagten geht klar hervor, dass der ZAMC zuversichtlich ist, dass das GP-Rennen endgültig an den Verein aus Zelhem vergeben wird. Daher wird es in den kommenden Monaten auf der wunderschönen ZAMC-Motorsportanlage De Langenberg sehr unruhig zugehen. Nach dem Erfolg von 2019 wird alles daran gesetzt, auch die TrialGP 2026 zu einem Erfolg zu machen.